Biographie - Friensteiner-1908_neu

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

„Kletterriege Sebnitz“   -   „Kletterclub „Friensteiner“

Inhaltlich verfasst vom Vorsitzenden des Kletterclubs „ Friensteiner 1908“, Gunter Seifert -
für die Veröffentlichung leicht gekürzt von Johannes Hindorff

Nach zwei vergeblichen Anläufen in den Jahren 1904 und 1906, einen Kletterverein in Sebnitz zu gründen, war es dann 1908 soweit. Am 29. September 1908 kam es im Cafe der Brot - und Weißbäckerei Bernhard Wolf in der Sebnitzer Rosenstraße zur Bildung des ersten Kletterklubs in Sebnitz.
Im ersten Protokollbuch des Klubs steht dazu folgendes:
Am 29. 09. wurde, um auch in unserer Stadt das Interesse an dem Klettersport zu fördern, die „Kletterriege Sebnitz“ ins Leben gerufen. Anwesend waren folgende Herren, sportgesinnte, die sozusagen mit Leib und Seele der edlen Kletterei zu Dienste stehen:  Richard Zschiedrich, Willy Mitzscherlich, Walter Uhlemann, Paul Müller, Paul Böhme, Hugo Mitzscherlich.
Nachdem der Zweck und das Ziel der neuen Riege ins Auge gefasst worden war, sah man sich nach einem bewährten Oberhaupt und Leiter um. Es wurde Richard Zschiedrich vorgeschlagen. Dieser nahm die Wahl an und versprach, stets das Beste fördern zu helfen und tatkräftig für die Geschicke der Riege einzutreten.
Auch ein Kassierer musste sein, hörte man verschiedene Stimmen. Mit diesem Posten wurde Willy Mitzscherlich beehrt. Dieser musste auch zugleich das Amt des Protokollführers übernehmen.
Er hat durch letzteren Posten der Riege ganzes Tun und Treiben in Wort und Bild wieder zu geben, damit zu jeder Zeit eine Übersicht des Schaffens der Riege auch in späteren Zeiten vorhanden ist.
Als Tourenführer, wie wir ihn nicht besser finden konnten, wurde Walter Uhlemann gewählt. Mit ihm wollen wir freudig die steilsten Gipfel erklimmen. Berg Heil!
Nachdem genannte Ämter somit besetzt sind, wurde von der nun gültigen Versammlung folgendes beschlossen:
Versammlungen finden aller 14 Tage bis auf weiters in den Wohnungen der Mitglieder statt.
Als Beiträge sind zu entrichten:
10 Pfennig für jede Woche im Vereinsjahr, 5 Pfennig für das Wegbleiben eines Mitgliedes von der Versammlung, 50 Pfennig Einschreibgebühren neu eintretender Mitglieder.
Ferner wurde beschlossen, in Form und Aussehen einander gleichende Hüte zu tragen, wodurch die Harmonie der Riege zur richtigen Geltung kommt.
Genannte Satzungen sind zugleich als Statuten der Riege zu betrachten. Für die einkommenden Beiträge wird alles, was die Riege braucht und fördert in einer Versammlung beschlossen und dann gekauft. Als erstes, was unsere Kasse in Anspruch nimmt, ist ein Kletterseil. Die Versammlung schließt ½ 10 Uhr mit Berg Heil!
Bei der Namensfindung für diese neue Vereinigung hat zweifellos die 1906 gegründete „Kletterriege Schandau“, in der Walter Uhlemann ebenfalls Mitglied war, Pate gestanden.
Bereits am 11. Oktober 1908 unternahm die „Kletterriege Sebnitz“ ihre erste gemeinsame Kletterpartie in die Schrammsteine, an der sich außer Paul Böhme alle beteiligten. Mit von der Partie war als Gast auch Willy Rößler, der der Riege beitreten wollte. Die ersten beiden Kletterziele waren der Falkenstein und der Friedrich August Felsen (Vorderer Torstein). Der Falkenstein wurde über den Schusterweg bestiegen und der Abstieg erfolgte auf dem Turnerweg. Der Friedrich August Felsen wurde auf dem Alten Weg erstiegen, über den dann auch der Abstieg wieder erfolgte. Die erste gemeinsame Klettertour war für die Riege ein schöner Erfolg.
Ende Oktober hatte sich die Zahl der Mitglieder bereits auf 8 erhöht.
Zur 4.Versammlung am 10. November 1908 übernahm die Riege ihr erstes Kletterseil, dazu folgender Auszug aus dem Protokoll der Versammlung:
„Nach der Begrüßung wurde das Seil vom Vorstand zur Besichtigung und Übernahme den Anwesenden vorgelegt. Das uns gesandte Seil hatte die vorgeschriebene Stärke nicht, ist aber dafür 20 Meter lang. Der Preis stellte sich mit Porto und Verpackung auf 8,15 Mark. Nach genauer Besichtigung wurde selbiges für gut befunden und dem Vorstand zur Aufbewahrung übergeben“.
Ein weiterer Punkt in dieser Versammlung war die Beschaffung eines Abzeichens. Dazu heißt es:
Es wurde vom Tourenführer der Vorschlag gemacht, sobald als möglich Riegenzeichen anzuschaffen, wie ein jeglicher Kletterclub selbige aufzuweisen hat. Dieser wurde angenommen und eine genaue Besprechung betreffs der Ausführung derselben auf eine der nächsten Versammlungen vertagt.

Im Sommer 1909 machte man sich in der Riege, deren Mitgliederzahl sich inzwischen wieder vergrößert hatte, Gedanken über einen neuen Namen für die Vereinigung. Der Begriff „Riege“ wollte keinen mehr so richtig gefallen. Mit der Begründung, Riege würde so sehr nach Turnverein klingen, suchte man nach einem neuen Namen. Man wollte, wie auch die meisten anderen Klubs, einen Klubgipfel haben, dessen Namen auch der Klub trägt. Ganz schnell einigte man sich da auf den Frienstein, den mehrere der Mitglieder schon vor der Gründung bestiegen hatten. Am 01. Oktober 1909 erfolgte die offizielle Umbenennung der „Kletterriege Sebnitz“ in Kletter Club „Friensteiner“.
Das bedeutete, dass das Abzeichen der Kletterriege dass erst Anfang April übergeben wurde, bereits wieder ungültig war und durch ein neues ersetzt werden musste. Es dauerte auch nicht lange, bis das geschah. Erstaunlicherweise war auf dem neuen Abzeichen aber die „Jungfer“ abgebildet und nicht der Frienstein. Grund dafür war, dass man sich die Besteigung der „Jungfer“ als höchstes Ziel auf die Fahnen geschrieben hatte, was es vorerst zu erreichen galt.
Mit Martin Tausche war 1909 ein junger, tatkräftiger Mann zum Klub gestoßen, der sich als äußerst geschickter Kletterer erwies. Neben Richard Zschiedrich war es nun auch Martin Tausche, der sich Vorstieg verdient machte.
Am 07. November 1909 wurde unter der Führung von Richard Zschiedrich der Schrammtorwächter bestiegen. Es war die 125. Besteigung dieses stolzen Felsens.
1910 meldete sich Max Hähnel im Klub an. Mit ihm erhielt der Klub weitere Verstärkung. Hähnel und Tausche waren nun die beiden besten Kletterer im Verein, was sie mit immer schwierigeren Aufstiegen unter Beweis stellten.
Im Juni 1912 wurde Walter Vollmann, ein Blumenfabrikant aus Sebnitz, in den Klub aufgenommen. Er war mit Sicherheit kein passionierter Kletterer, hatte aber großen Gefallen an geselligen Stunden, die es ja bei den „Friensteinern“ zur Genüge gab. Außerdem war er ein großer Freund der Natur, was ihn wohl auch zum Eintritt in den Klub bewegt hatte. Zur Ehre von Walter Vollmann muss aber auch erwähnt werden, dass er doch den einen oder anderen leichten Gipfel mit bestiegen hat. Dem Klub wiederum war sehr an der Mitgliedschaft von Walter Vollmann gelegen, hatte man in ihm doch einen Gönner und Förderer des Vereines gewonnen. Heute würde man von einem Sponsor des Klubs reden. Walter Vollmann war über zehn Jahre Klubmitglied und hat sich während dieser Zeit um den Klub recht verdient gemacht.
Die aktivste und erfolgreichste Zeit des Klubs waren die ersten sechs Jahre nach der Gründung bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914. In dieser Zeit wurden zahlreiche schwere Aufstiege gemeistert.
Am 19. Juni 1910 führte Paul Holfert als erster Sebnitzer Kletterer eine Seilschaft der „Friensteiner“auf den Bloßstock. Am 18. September 1910 bestiegen die „Friensteiner“ unter der Führung von Max Hähnel als erste Sebnitzer die Barbarine. Es war die 138. Besteigung dieser markanten Felsnadel. 02. Oktober 1910, Besteigung des Kreuzturmes unter der Führung von Max Hähnel (65. Besteigung dieses Felsens).
Es folgte am 23. Oktober 1910 die 120. Besteigung der Jungfer unter der Führung von Max Hähnel.
Diese Aufzählung könnte noch bis zum Kriegsausbruch 1914 beliebig fortgeführt werden. In diese Zeit fallen auch einige Erstbesteigungen im sächsischen, wie auch im böhmischen Teil des Elbsandsteingebirges. Stellvertretend sollen hier nur „Wilde Zinne“, Hähnelspitze“, „Friensteiner Zacken“ oder auch „Große Gelbe Zinne“, „Kleine Gelbe Zinne“, „Weinsteine“ oder „Martinsstein“ genannt sein.
Danach gab es, bedingt durch den Krieg, bis 1918/1919 nur wenige Aktivitäten. Auch in die Reihen der „Friensteiner“ hatte der Krieg größere Lücken gerissen. Unter anderem war bereits Anfang 1915 Martin Tausche gefallen. Das war ein schwerer Schlag für den Klub, der lange nicht überwunden wurde.
1912 hatte der Klub 35 Mitglieder, Anfang 1919 waren es noch 18. Im Jahr 1920 war die Mitgliederzahl bereits wieder auf 31 gestiegen.
Trotz dieses Zuspruches ließen die Aktivitäten, was das Klettern angeht, nach. Gründe dafür waren jetzt fehlende Vorsteigertypen, die den Krieg nicht überlebt hatten oder weggezogen waren und die Aufnahme neuer Mitglieder, die mehr auf wandern eingestellt waren. Das hatte zur Folge, dass Klettertouren in der Regel nur noch etwa aller vier bis sechs Wochen durchgeführt wurden, was sich letztendlich auch in der Wahl der Kletterziele widerspiegelte. Das Hauptaugenmerk verlagerte sich immer mehr auf Wanderungen, botanische und geologische Exkursionen, gemeinsames Beeren- und Pilzesammeln, Vogelstimmenwanderungen, Besuch von historischen Stätten in der Sächsischen und Böhmischen Schweiz, Hirschbrunfttouren und auf ähnliche Unternehmungen dieser Art. Die „Friensteiner“ waren es auch, die in ihrem damaligen Klublokal Vorträge zur Heimatkunde und zu artverwandten Themen organisierten und es waren auch „Friensteiner“, die unter der Leitung von Richard Ulbricht, die Anfang der 20er Jahre die erste Sebnitzer Pilzausstellung im „Bergkeller“ organisierten, die es noch bis heute gibt.
Etwa ab 1937/38 gab es dann kaum noch Touren, bei denen geklettert wurde, was nun aber hauptsächlich dem Alter der Mitglieder geschuldet war.
Als 1945 der 2. Weltkrieg vorüber war, fand man sich sofort wieder zusammen. Man wollte wieder etwas unternehmen, was dem Alter entsprach. So verlagerte sich das Interesse in der Hauptsache auf die Beobachtung und Erkundung der Natur und der Tierwelt der engeren Heimat.
Da das Verbot aller Klubs nach dem Krieg durch Besatzungsmacht auch um die „Friensteiner“ keinen Bogen machte, musste diesbezüglich eine Lösung gefunden werden. Diese fand man in der Gründung der „Natur-und Heimatfreunde Sebnitz“, die sich dem neugegründeten Kulturbund anschlossen. Nun traf man sich wieder in regelmäßigen Abständen im „Bergkeller“ und bei allen anderen Gelegenheiten. Auf Initiative von Richard Ulbricht, Walter Schlenkrich und ein paar weiteren „Alt-Friensteinern“ wurde im nahen „Gimpelfang“ im Sebnitzer Wald eine kleine Hütte errichtet, die zur Einweihung den Namen „Friensteiner Hütte“ erhielt. Die Freude darüber war aber nur kurz, denn schon bald wurde von der Obrigkeit verfügt, dass dieser Name für die Hütte nicht genehmigt wird. Daraufhin wurde die Hütte von den Erbauern und Nutzern in „Gimpelfanghütte“ umbenannt. Mit diesem Namen konnte man leben und noch heute, nach gut 60 Jahren, trägt die Hütte immer noch diesen Namen.
Es war eigentlich schon absehbar, dass aus Altersgründen die Ära der „Friensteiner“ zu Ende gehen wird und damit der älteste Sebnitzer Kletterklub für immer von der Bildfläche verschwinden wird, wenn nichts dagegen unternommen wird.
Als Gunter Seifert im Herbst 1958 mit seinem Vater an einem Sonnabendnachmittag über den Birkenweg in Hertigswalde in Richtung Meicheweg ging, kam ihnen Richard Ulbricht entgegen. Richard hatte sich ganz und gar nach alter „Friensteiner Art“ herausgeputzt. In „Krachledernen“, Tirolerhut mit Adlerflaum, Weste mit Kette und in Silber gefasste Grandeln, über allem eine Trachtenjacke und Hirschhorn, wohin man auch blickte. Das faszinierendste für Gunter, als junger begeisterter Kletterer, war aber ohne Zweifel das große blaue Klubabzeichen der „Friensteiner“. Als sie sich auf gleicher Höhe begegneten, fragte Vater Seifert: „Richard, du gehst wohl heute zu einer Hochzeit“? „Nee“, antwortete Richard, „ich geh in Hertigswalder Gasthof, dort ham mir heute das 50. Stiftungsfest der Friensteener, heute wird e Taoler gewechselt“. Das gefiel Gunter sehr. Als Richard bemerkt hatte, dass Gunter auf sein Klubabzeichen blickte, machte er es von seiner Trachtenjacke ab, gab es mir in die Hand und sagte: „guck dorsch ok mal richtsch an, wenns dich intressiert. Ich weeß ja, dass du oh schun klettern giehst. Wenn de Lust hast, kimmste efach mal in eene Versammlung uffn Bergkeller“. Das war natürlich eine Sache für Gunter.
Zu einer ernsthaften Begegnung kam es aber erst zwei Jahre später anlässlich der Pilzaustellung 1960 im Bergkeller, die Gunter mit Roland Simmchen besuchte. Bei dieser Gelegenheit berichteten Richard Ulbricht, Willy Sauer und Kurt Zinke über die Vergangenheit der „Friensteiner“. Als Gunter Richard Ulbricht fragte, ob es denn junge Leute gibt, die eventuell den Klub weiterleben lassen könnten, erwiderten die „Alten“, dass es sehr schön wäre, wenn die Traditionen erhalten blieben und wenn bei den „Friensteinern“ auch wieder geklettert würde. Richards Kommentar: „uns wäre sehre dran gelechen, wenn der Name „Friensteener“ oh wieder in Gippelbichern zu lesen wäre“. Dies war auch die Meinung der anderen alten „Friensteiner. Diesen Abend konnte Gunter nicht vergessen und immer wieder hat er darüber nachgedacht, wie man diesen alten und ersten Sebnitzer Kletterklub vor dem völligen Untergang bewahren und auch wieder neu beleben könnte.
Es vergingen aber noch weitere Jahre, bis es endlich 1966 zur Pilzausstellung im Bergkeller wieder Gespräche zu dem Thema gab. Dabei brachten die anwesenden alten „Friensteiner“ erneut den Wunsch zum Ausdruck, den Klub mit jungen Leuten neu zu beleben. Es waren jetzt vor allem Walter Schlenkrich und Kurt Zinke von den Alten, die Bewegung in die Sache bringen wollten. Gunter Seifert hatte inzwischen seine Bergfreunde Klaus Augst, Rainer Dittrich und Klaus Pfenniger gewinnen können, denen diese Angelegenheit ebenso am Herzen lag, wie ihm. Am Anfang war es vor allem Klaus Augst, der die persönlichen Verbindungen zu den noch lebenden alten Mitgliedern herstellte; das war eine große Hilfe.
Am 17. November 1967 war es dann nach langem Anlauf soweit, dass es zu einer Neubelebung des Klubs in der „Gimpelfanghütte“ kam. Hier ein Auszug aus dem Protokoll dieses Abends:
Um 18.00 Uhr fanden sich in der Hütte nach einer Wanderung bei herrlichem Mondschein einige Freunde ein. Es war in letzter Zeit der Gedanke aufgekommen, den Namen „Friensteiner Sebnitz 1908“ und damit die guten Traditionen dieses Klubs weiterleben zu lassen und wieder auf die Gipfel unserer geliebten Sächsischen Schweiz zu tragen.
Die wenigen noch lebenden alten Friensteiner Kurt Zinke, Willy Sauer, Alfred Augustin, Georg Winkler und Walter Schlenkrich haben ihren Willen bekundet, mit dem heutigen Tage Gunter Seifert, Klaus Pfenniger, Rainer Dittrich und Klaus Augst in ihre Reihen aufzunehmen.
Mit dieser Zusammenkunft war also die Neubelebung des Klubs beschlossene Sache.
Bald fanden weitere uns vertraute Bergfreunde den Weg in den Klub, sodass wir bald eine recht schlagkräftige Truppe waren, die mit guten bis sehr guten Leistungen am Fels aufwarten konnte. Ganz besondere Momente in den ersten Jahren waren einige Klettertouren, an denen sich noch Kurt Zinke und Walter Schlenkrich von unseren „Alten“ beteiligten.
Das Leistungsniveau im Klub wurde zu dieser Zeit von Klaus Schäfer bestimmt. Er war der treibende Mann, der Zeichen setzte und auch auf viele Erstbegehungen mit hohen Schwierigkeitsgraden verweisen kann. „Schöps“ steigt auch heute noch mit seinen 68 Jahren so manchen schweren Weg vor. In Sachen Erstbesteigungen und Erstbegehungen war auch Gunter Seifert in den Jahren von 1960 bis Mitte der 80er Jahre recht erfolgreich. Neben rund 20 Erstbesteigungen in der Sächsischen und Böhmischen Schweiz gelangen ihm auch etwa 120 Erstbegehungen in den gleichen Gebieten und darüber hinaus im Thüringer Wald, im Fichtelgebirge und in der Hohen Tatra.
Ab etwa 1985 traten Danilo Höhne und Dietrich Seifert als junge Kletterer auf den Plan und warteten mit ersten Neutouren und Begehungen von schweren Aufstiegen auf. Es ist vor allem Danilo Höhne, der seine Leistungsgrenze weit nach oben geschraubt hat und auf eine ganze Reihe schwierigster Neutouren verweisen konnte.
Auch die Erfolge unserer Mitglieder in anderen Gebirgsregionen sind nicht zu verachten und können durchaus als überdurchschnittlich bewertet werden.
Im Moment zählt unser Klub 20 Mitglieder, von denen zwei Drittel aktiv und regelmäßig am Fels tätig sind. Die Aktivsten sind natürlich unsere jüngeren Mitglieder,  Kai- Uwe Lehnung, Dietrich Seifert, Sven Schiffel, Frank Navratil, Jens Kumpe und Frank Stegmann. Sie bestimmen auch das Leistungsniveau.


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü